Seen in Tschechien und Polen

Tschechische und polnische Seen


Polen gehört mit ca. 10000 Gewässern zu den seenreichsten Ländern der Welt.

Zu den größten und wohl auch bekanntesten Seen zählen der Spirdingsee und der Mauersee in Masuren sowie der Lebasee und der Dratzigsee in Pommern.

Mit einer Tiefe von 113 Metern ist Hancza-See in der Seenplatte von Wigr, der tiefste See Polens. Er befindet sich in der Nähe der Stadt Suwalki im Nordosten Polens. Er eignet sich perfekt zum Schwimmen und Tauchen.

Im Gegensatz zu Polen ist Tschechien ein eher seenarmes Land und kann Polen bezüglich der Anzahl der Seen im wahrsten Sinne des Wortes nicht das Wasser reichen. Es gibt zwar nicht sehr viele, aber dennoch einige sehr schöne Seen.
Einige bekannte Seen sind der Lakasee, der Plöckensteinsee und der der Olsinasee. Letzterer befindet sich nahe des Ortes Hodnov. Er wurde zu dem Beginn des 15. Jahrhunderts angelegt und gehörte ab dem 16 Jahrhundert zum Besitz des Klosters Zlatá Koruna. Später gehörte er der Herrschaft Krumau an. Der Olsinasee hat eine Größe von 138 ha und gehört zu den höchstgelegenen Seen Böhmens.

Ein weiterer nennenswerter See ist der Machasee bei der Stadt Doksy. Mit einer Wasserfläche von 350ha war er lange Zeit der größte See in Nordböhmen. Heute beträgt seine Fläche aber nur noch 278 ha. Der Teich wurde 1366 angelegt, wobei selbst der Kaiser Karl IV bei den Arbeiten half.

Seinen Namen erhielt der See vom tschechischen Romantiker Karel Hynek Macha, der die Gegend viele Male besuchte und beschrieb.

Es befinden sich 2 Inseln im Machsee. Eine dieser Insel trägt den Namen Mäuseschloss. Sie wurde nach der Sage des legendären Raubritters Panzer benannt, der von Karl IV dort im Mäuseschloss zum Aushungern ausgeliefert wurde.

Der Machasee ist außerdem ein sehr beliebtes Campingzentrum, welches jedes Jahr wieder zahlreiche Campingurlauber anlockt.

Fazit: Es ist sicher sehr lohnenswert, seine Ferien an einem See in Tschechien oder Polen zu verbringen.




 
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