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Das Tschechisch-Polnische GrenzgebietRübezahl werden Sie vielleicht nicht begegnen, wenn Sie sich, vier Stunden nördlich von Tschechien Hauptstadt Prag, auf Wanderschaft ins Riesengebirge begeben, aber einige wunderschöne Ausblicke werden Sie vom Gipfel des höchsten Berges, dem Schneekoppe, auf das östliche Adlergebirge und nach Polen, hinab in die schlesische Ebene haben. Entlang der polnisch-tschechischen Grenze führt auch ein interessanter Weg für Radfahrer, der Sudeten-Radweg. Die Strecke führt entlang einiger Gedenksteine und Bauten, die an den romantischen Dichter Joseph von Eichendorff erinnern, der auf Schloss Ludowitz bei Ratibor geboren wurde. Zahlreiche Burgen und Schlösser gibt es beiderseits der Grenze zu besichtigen, wie zum Beispiel im tschechischen Javonik das Schloss Johannisberg. Nicht versäumen sollte man, sich in Polen die Altstadt von Patschkau mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert anzusehen. Ein Geheimtipp ist der Landschaftspark des Altvatergebirges auf der polnischen Seite. Besonders schön ist in dieser Region der Marktplatz von Glucholatzy mit seinen Barock- und Renaissancebauten sowie der Linde, die seit 1648 hier steht und an das Ende des Dreißigjährigen Krieges erinnern soll. Reisen entlang der polnisch-tschechischen Grenze sind wie gemacht für Individualisten und Abenteurer, die abseits von touristischen Pfaden die Natur und Kultur des östlichen Europa kennenlernen wollen. |